Zahnarzt Dr. Michael Brust

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Periimplantitis

Behandlung von Entzündungen des Zahnfleischs und bei Kieferknochenabbau im Bereich eines Zahnimplantats

Unter Periimplantitis versteht man die parodontale Erkrankung oder auch Entzündung eines Implantates durch Bakterien.

Die Ursache hierfür liegt häufig an zu geringem Knochenangebot schon bei der Implantation sowie zu wenig festem Zahnfleisch ums Implantat. In der Folge kommt es durch bakterielle Besiedelung der Metalloberfläche zu Entzündungen. Mangelnde Hygiene-Möglichkeit oder auch Kontrolle führen zu Knochenrückgang.

Die nun freilegenden Implantatteile, welche sehr rau sind, lassen sich jetzt gar nicht mehr reinigen und der Abbauprozess beschleunigt sich.

Behandlungsweise

Die Behandlung ist komplex und schwierig. Früh genug erkannt lassen sich drohende Verluste der Implantate durch Verbesserung der Zahnfleischmanschette um die Implantate und das Auffüllen verlorenen Knochens reparieren, oft allerdings kombiniert mit dem Reinigen und Polieren der rauen Metalloberfläche.

Hierzu ist es leider oft erforderlich die Kronen von den Implantaten zu entfernen, was leider häufig zum Verlust dieser führt. Hilfreich ist es an dieser Stelle, wenn die Kronen auf den Implantaten verschraubt sind, da sie nach der Behandlung wieder eingesetzt werden können.

Hierzu ist zum Vergleich die Behandlung von parodontal erkrankten Zähnen deutlich einfacher, da man die Oberfläche sehr einfach reinigen und glätten kann. Da es sich um vitales Gewebe handelt, kann bei Gesundung wieder Zahnfleisch an der Wurzeloberfläche anhaften – dies ist bei Implantaten unmöglich.

Zahnimplantat vor Mikroskopbrille
Zahnimplantate
Zahnimplantate Röntgenaufnahme
Mikrochirurgie mit OP-Mikroskop

Aktuelle Fortbildungen im Bereich Periimplantitis

Fortbildungszertifikat Periimplantitis
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Fortbildungszertifikat Periimplantitis
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